MGV "Eintracht" Frickhofen e.V. 1885
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Nachruf Pfarrer Dieter Klug

Der MGV "Eintracht" Frickhofen e.V. 1885 trauert um den langjährigen Pfarrer und Ehrernbürger von Frickhofen Dieter Klug (73).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dornburg. Die traurige Kunde machte auch der Frickhöfer Kirmes schnell die Runde. Am Samstag verstarb in Ebratshofen im Allgäu der langjährige Pfarrer und Ehrenbürger Dieter Klug (73), der 29 Jahre lang in Dornburg gewirkt hatte. Vor vier Jahren war er offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden, den er im 240-Seelen-Dorf Ebratshofen im Allgäu verbrachte.

In Frickhofen und den Gemeinden Langendernbach, Wilsenroth, Dorndorf und Thalheim hat der beliebte Seelsorger in den Jahren seines Wirkens viele Spuren hinterlassen. Kaum aufzuzählen sind die Maßnahmen, die allein durch die Sanierung der Kirchen, Pfarrhäuser, Kindergärten, Pfarrheime und der Blasiuskapelle in seiner Zeit geleistet wurden. Mit großem Sachverstand hat er die Renovierungen und Instandhaltungen begleitet und die notwendigen Gelder «zusammengebettelt».

Der stets bescheidene Gottesmann, dessen Wiege in Höhr-Grenzhausen stand, hat sich ein klingendes Denkmal hinterlassen. Anlässlich seines 40-jährigen Priesterjubiläums stiftete er im Jahr 2001 die Antonius-Glocke für das Geläut der «St.-Martins-Kirche» in Frickhofen.

Neben all dieser Arbeit im Amt hat er sich in den fast 30 Jahren mit weiteren Aktionen um seine Gemeinde bemüht und verdient gemacht. So wurden durch ihn unzählige Fahrten nach Frankreich, Italien, Ägypten, Jordanien und Israel organisiert. Hier tat er sich besonders in Kunstgeschichte, seinem größten Hobby, hervor.

Eine weitere große Leidenschaft war das Kochen und Backen. So verfasste er auch ein kleines Kochbüchlein mit dem Titel: «So kocht man im Pfarrhaus». Wie er einmal erzählte, habe er sich beim Kneten und Schlagen des Brotteiges am besten abreagieren können und viele Ideen für seine Predigten seien ihm dabei gekommen. Quelle: NNP, 14.06.2010

Der MGV "Eintracht" Frickhofen e.V. 1885 wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren!

Nachruf Matthias Labonte

Mit tiefer Bestürzung hat der MGV "Eintracht" Frickhofen e.V. 1885 vom plötzlichen Tod des geschätzten Chorleiters zahlreicher befreundeter Chöre Herrn Matthias Labonte erfahren.

Bereits 2005 war er mit seinem Chor, dem MGV "Harmonie Liederkranz" Eschelbach, in der Klasse M4b erfolgreicher Teilnehmer unseres ersten Sakralen Chorwettbewerbes.
Für die Neuauflage des Sakralen Chorwettbewerbes anlässlich des 125-jährigen Bestehens des MGV "Eintracht" Frickhofen e.V. 1885 am Sonntag, 3. Oktober 2010 hatte er erneut gemeldet. Diesmal in die Klasse SM (Sonderklasse "Junge Männerchöre") mit seinem Chor - "cannibale vocale".

Der MGV "Eintracht" Frickhofen e.V. 1885 wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren! Unsere besondere Anteilnahme gilt seinen Eltern und Angehörigen.

Starke Leistung beim Frohsinnfestival 2010 in Wirges

Dank einer starken sängerischen Leistung errangen die Sänger des MGV "Eintracht" Frickhofen e.V. 1885 am gestrigen Sonntag, 30. Mai 2010 unter dem bewährten Dirigat ihres geschätzten Chorleiters Jens Röth neben dem 2. Klassen- und Dirigentenpreis in der Klasse der "Großen Männerchöre ab 41 Sänger" ein Golddiplom.

Die Gesamtwertung der Klasse "Große Männerchöre ab 41 Sänger" können Sie hier herunterladen.

NNP-Artikel vom 26.04.2010 - Sänger verstehen zu feiern

Sänger verstehen zu feiern

125-Jahr-Feier: „Eintracht“ und ihre Bühnengäste begeistern das Publikum

Mit einem unterhaltsamen «Bunten Abend» feierte der Männergesangverein «Eintracht» sein 125-jähriges Bestehen. Die Akteure auf der Frickhöfer Bürgerhausbühne kamen ebenso auf ihre Kosten wie das blendend aufgelegte Publikum.

Dornburg-Frickhofen. Nach dem mit Besuchern nicht gerade verwöhnten Kommers am vorherigen Sonntag wurde der Männergesangverein «Eintracht» zum «Bunten Abend» im Bürgerhaus von Frickhofen mit einem gewaltigen Besucheransturm belohnt. Die gute Laune und der fast schon familiäre Charakter sorgten für Kurzweil bis zum Schluss und ließen die Verantwortlichen um Vorsitzenden Andreas Lixenfeld und Organisator Peter Klein strahlen.

Familiär wurde der Abend schon deshalb, weil der Männergesangverein eine Anleihe an den Slogan der 1200-Jahr-Feier «Von Frickhöfern für Frickhöfer» machte. Denn es waren fast in jedem Ensemble mindestens zwei Frickhöfer aus einer Familie vertreten. So ging in der «Eintracht» Papa Wolfgang Schardt singend von der Bühne und machte seiner Tochter Anna-Lena Platz, die mit den Rot-Weißen Funken tanzte. Oder die Gruppe «Disharmoniker», in der der Schirmherr des Jubiläumsjahres, Dr. Bernhard Diefenbach, gemeinsam mit Sohn Jörg Diefenbach sang.

Am Anfang stimmte der blendend aufgelegte Jubiläumschor das Publikum «locker-flockig» ein. Operettenmelodien, Spirituals oder alte Volkslieder im modernen Kleid erhielten begeisterten Applaus. In dieses harmonische Bild waren die beiden tollen Solos von Raimund Schardt und Wolfgang Schild eingebunden. Am Klavier zeigte sich Irina Martin und als Orchester die Jupp-Schlitt-Band als passende Begleiter des Chores.

Moderator Patrick Brötz leitete zu den Rot-Weißen Funken über und verriet deren gemeinsame Vergangenheit mit dem Männergesangverein. Ria Breithecker und Elfriede Erlenhoff, die beide im Publikum saßen, gründeten 1968 eine Tanzgruppe, die bei der vom Männergesangverein gespielten Operette «Fledermaus» von Johann Strauß auftrat und aus der sich die «Funken» entwickelten.

Unter das Motto «Geselligkeit, Gesang, Getränke» stellte der Jubiläumschor seinen zweiten Auftritt, der von den Sängern der «U40» (um die 40) gestaltet wurde. Ihnen folgten «Die Disharmoniker» vor allem mit Liedern der «Comedian Harmonists», vom berühmten Kaktus bis hin zu «Veronika». Dr. Bernhard Diefenbach, Holger Trapper, Stefan Heep, Jörg Diefenbach und Wolfgang Schild kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Der deutsche Meister im Barbershop-Gesang, die «Klangküsse», waren der «Stargast» des Abends. Die a-capella-Musik dieses mit Viola Neuwald-Fernández, Rabea Steffen, Roger Hare und Dagmar Giersberg hervorragend besetztem Quartetts fesselte das Publikum. Die Künstler legten über ihren Auftritt eine Inszenierung, die vom ewigen Konflikt zwischen Mann und Frau handelte, auch im Alltag, beispielsweise mit dem Lied «Lippenstift am Zahn». «This is the Moment» war nur eines der hervorragenden Stücke, das als Resümee für den Jubelchor gelten konnte. Männer der «Eintracht» – der Abend war mehr als nur ein Moment. Den Abschluss machte die Jupp-Schlitt-Band, die zum Tanz aufspielte und das Fest im Kreis der Vereinsfamilie und der Ortsgemeinschaft bis spät in die Nacht verlängerte. kdh

 

NNP-Artikel vom 20.04.2010 - 125 Jahre Chorgesang

125 Jahre Chorgesang

„Eintracht“ feiert Jubiläum: Ehre für Mitglieder, Nachdenken über schwierige Zeiten

Auf stolze 125 Jahre musikalisches Wirken können die Sänger des Männergesangvereins «Eintracht» zurückblicken. Eines der ersten Feste im Jubiläumsjahr war nun der Kommers am Sonntagvormittag in der Bürgerhalle.

Dornburg-Frickhofen. Der Kreis der Ehrengäste, der sich zum Kommers des Männergesangvereins «Eintracht» im Bürgerhaus einfanden, war groß und komplett. «Eintracht»-Vorsitzender Andreas Lixenfeld begrüßte neben dem Schirmherrn des Jubiläumsjahres, Dr. Bernhard Diefenbach, Politiker, Kirchenvertreter und Sängerfunktionäre. Doch kamen, wie Landrat Manfred Michel in seinen Begrüßungsworten anführte, nicht sehr viele sonstige Besucher. «Ein Verein lebt für sein Dorf, ein Dorf aber auch für seine Vereine. Der Männergesangverein hätte heute mehr Gäste verdient gehabt», sagte Michel.

Schwere Zeit für Vereine

Dies tat aber der Stimmung an diesem Ehrentag des Chores keinen Abbruch. «Wohlauf, ihr Gäste…»: Mit einem gelungenen Einstieg betrat der Jubiläumschor unter der Leitung von Jens Röth die geschmückte Bühne und stimmte das Publikum auf den Freudentag ein. Andreas Lixenfeld entführte die Gäste in einem kurzen Rückblick in die Geschichte des Vereins und leitete über zur Festrede des Schirmherrn. «Tempora mutantur, nos et mutamur in illis – Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen.» Mit diesem lateinischen Zitat des Kaisers Lothar I. eröffnete Bernhard Diefenbach seine Festrede und wies damit auf die großen gesellschaftlichen Veränderungen hin, unter denen auch der Chorgesang zu leiden habe. So sei die Zeit der «Vereinsmeierei» vorbei. Trotzdem sei es für den Menschen wichtig, den Gesang auch in unserer Zeit zu pflegen.

Der Kommers wurde auch dazu genutzt, verdiente Sänger und Mitglieder des Vereins auszuzeichnen. Eine große Ehrung des Deutschen Chorverbands und des Hessischen Sängerbunds bekam der Verein aus der Hand von Brigitte Rhein, die Andreas Lixenfeld zwei Ehrenurkunden überreichte. Die aktiven Sänger wurden im Anschluss vom Vorsitzenden des Sängerkreises Limburg, Gerhard Voss, geehrt. Josef Mohr bekam eine Urkunde und Ehrennadel für 70 Jahre aktives Singen bei der «Eintracht». Alois Fiebicher bekam seine Auszeichnungen für 40 Jahre und Peter Klein für 25 Jahre als Sänger. Der Verein selber nutzte auch die Gelegenheit und zeichnete weitere Mitglieder aus. Dabei wurde Wolfgang Schild für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Eine weitere Urkunde ging für 75 Jahre Mitgliedschaft an Josef Diefenbach. Der Kommers hatte mit Musik begonnen, und er endete mit Musik. Der anschließende Frühschoppen wurden vom Musikkorps «Blau-Orange» begleitet. kdh

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